Paulien Ploeger

Keramik von Paulien Ploeger

In der Ausstellung ‘Sculpture Now!’ sind die Werke der Keramikerin Paulien Ploeger zu sehen. Die Werke sind noch bis zum 18. Januar zu sehen. Am letzten Tag der Ausstellung hält Paulien Ploeger einen Vortrag über ihre Arbeit und ihre Inspirationsquellen.

Paulien Ploeger im Atelier
Paulien Ploeger in ihrem Atelier

Ein inspirierender Vortrag der Keramikerin Paulien Ploeger ‘Ein Stück Erde’

Manchmal liegt die Berufung für ein Handwerk buchstäblich in den Genen – oder in den Fingern. Für die Keramikerin Paulien Ploeger begann ihre künstlerische Reise nicht in einem Atelier, sondern in den weitläufigen Dünen von Kijkduin und Scheveningen.

Nächtliche Grabungen im Kleiderschrank

Paulien wuchs in Den Haag auf, wo die Dünen ihren natürlichen Spielplatz bildeten. Ihre Sinne wurden dort schon früh durch den Wind, die salzige Luft und vor allem: den Sand, angeregt. Ihre Faszination für das Graben und Schöpfen war so groß, dass ihre Fantasie er sogar nachts mit ihr durchging.

“Ich kann mich noch gut daran erinnern”, erzählt Paulien. “Als Kind kroch ich in einem halbwachen Zustand aus dem Bett, um den Inhalt des Kleiderschranks zu bearbeiten. In meiner Vorstellung war das Textil der Kleidung kein Stoff, sondern Sand, in dem ich graben musste.”

Von den Dünen zum Ofen

Dieser tief verwurzelte Drang zu formen und zu entdecken, führte sie schließlich zur Keramik. Was als ein intuitives Spiel mit Sand begann, entwickelte sich zu einer professionellen Kunst, in der der Dialog mit Ton im Mittelpunkt steht. Während dieses Vortrags im Zandvoort Museum – einem Ort, der untrennbar mit derselben Küstenlinie verbunden ist – nimmt Paulien Sie mit zu ihren Inspirationsquellen. Ob Sie ein Liebhaber moderner Keramik sind, selbst gerne mit Ihren Händen arbeiten oder einfach nur einer beseelten Lebensgeschichte zuhören möchten: Dieser Nachmittag bietet einen einzigartigen Einblick in die Welt einer Künstlerin, die die Seele des Strandes in ihr Werk einwebt.

Vortrag Ein Stück Erde

Paulien Ploeger, Keramikerin
Sonntag, 18. Januar 2026 von 14.00 bis 15.30 Uhr
Kosten: 10 € (exklusive Museumseintritt)

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