Die „Bomschuit“ war jahrhundertelang das typische Fischereifahrzeug von Zandvoort. Dank ihres flachen Bodens und des fehlenden Kiels konnte das Boot problemlos durch die Brandung fahren und direkt an den Strand gezogen werden. Mit Hilfe von Pferden wurden die Boote im Winter an einen sicheren Ort oberhalb der Flutlinie gebracht. Die Bomschuiten aus Zandvoort waren relativ klein; die Fischer blieben meist nicht länger als eine Woche auf See. Generationen von Einwohnern Zandvoorts verdienten ihren Lebensunterhalt mit diesen charakteristischen Booten. Im Jahr 1929 wurde das letzte „Bomschuit“-Boot aus dem Verkehr gezogen. Dieses Modell verdeutlicht, wie wichtig die Fischerei für das Dorf gewesen ist.