Hans Wacker Elsen war ein deutscher Kunstmaler, der am 21. Dezember 1868 in Düsseldorf geboren wurde. Im Jahr 1901 kam er in die Niederlande und besuchte unter anderem Zandvoort. Während seines Aufenthalts in dem Küstendorf schuf er vermutlich dieses Gemälde einer Zandvoorter Bomschuit. Offiziell trägt das Gemälde den Titel „Fischer i/d Noordzee“. Im Jahr 1913 wurde das Gemälde für 350,– DM während der großen Kunstausstellung in Düsseldorf zum Verkauf angeboten. In jenem Jahr zog Wakker erneut in die Niederlande, um dort seine Werke zu vermarkten. Da sich deutsche Kunst, auch bedingt durch den 1. Weltkrieg, in jenen Jahren nicht gut verkaufte, signierte er seine Gemälde mit H. Wakker Elzen, H. Wakker Elsen oder H. Wacker Elsen. Er malte auch unter dem Pseudonym J. Tenhagen. Auf der Rückseite des Gemäldes ist auf einem Etikett Hans Wakker als Urheber angegeben (Hans Wacker-Elsen).
Wacker malte hauptsächlich Seestücke. Darüber hinaus war er ein Liebhaber des Stils von Van Gogh. Einige seiner Gemälde weisen Merkmale von Van Gogh auf (u. a. Ansicht von Dordrecht). Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass sein Sohn Otto Wacker 1932 im Zusammenhang mit mehreren Fälschungen von Van-Gogh-Gemälden verhaftet wurde. Obwohl dies nie bewiesen wurde, besteht der Verdacht, dass sein Vater, Hans Wacker, diese Fälschungen angefertigt hat. Wacker verstarb im Jahr 1958.