Sculpture Now! Marianne Lammersen

6. Juni 2026 – 11. Oktober 2026

That Which Remains Afloat

Mit Sculpture Now! bietet das Zandvoorts Museum zeitgenössischen Künstlern eine Bühne, um neue Bildhauerarbeiten im Kontext des Museums und seiner Erbgutsammlung zu präsentieren. Inmitten der Geschichten über Zandvoort – vom Fischerdorf zum internationalen Badeort – entsteht Raum für aktuelle Skulpturen, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden.

Marianne Lammersen Inspiration
Marianne Lammersen Inspiration

Für diese Ausgabe präsentiert die Künstlerin Marianne Lammersen die Installation „That Which Remains Afloat“, ein neues skulpturales Werk, in dem sie über den Übergang zwischen der Belle Époque und der Zeit des Wiederaufbaus in Zandvoort reflektiert. In dieser historischen Übergangszeit untersucht sie, wie Eleganz, Verlust und Erholung nebeneinander existieren und wie diese Spuren heute noch spürbar sind.

That Which Remains Afloat Marianne Lammersen
That Which Remains Afloat Marianne Lammersen

Lammersen arbeitet mit kontrastierenden Materialien wie Glas, Beton und Stahl. In ihren Installationen untersucht sie das Spannungsfeld zwischen der Natur und der vom Menschen konstruierten Welt. Themen wie Wachstum, Ordnung, Verfall und wirtschaftlicher Fortschritt kehren dabei immer wieder zurück. Ihre handwerkliche und langsame Arbeitsweise bildet ein bewusstes Gegengewicht zur Schnelligkeit der heutigen Gesellschaft.

Im Rahmen von Sculpture Now! erhält ihr Werk einen zentralen Platz auf einem drei mal drei Meter großen Podium inmitten der Museumssammlung. Dort entsteht ein Dialog zwischen ihrer Installation und der Geschichte von Zandvoort. Es balanciert zwischen Harmonie und Chaos und lädt die Besucher zu Entschleunigung, Reflexion und Bewusstwerdung innerhalb einer Landschaft und Gemeinschaft ein, die ständig in Bewegung sind.

Über Marianne Lammersen

Marianne Lammersen That Which Remains Afloat
Marianne Lammersen

Marianne Lammersen (Nijland, 1984) ist eine niederländische Künstlerin, die auf dem Land aufgewachsen ist, was ihren Blick auf das städtische Umfeld stark beeinflusst. In ihrer Arbeit untersucht sie das Spannungsfeld zwischen der Natur und der vom Menschen konstruierten Welt. Sie schafft Collagen, Objekte und Installationen, in denen sie Themen wie Wachstum, Ordnung und Chaos hinterfragt. Durch die Kombination gegensätzlicher Materialien wie Glas, Beton, Keramik und Papier verbildlicht sie die Komplexität unserer Zeit. Ihre handwerkliche und langsame Arbeitsweise bildet eine bewusste Gegenreaktion auf die Schnelligkeit und das Produktionsdenken der modernen Gesellschaft.