Internationale Bekanntheit in der Kunstwelt erlangte Baron Eduard von der Heydt durch das Sammeln von Kunst unter anderem aus Asien und Afrika. Er galt als die Privatperson mit der größten Kunstsammlung, eine Sammlung, die er zum größten Teil in verschiedenen internationalen Museen unterbrachte, auch in den Niederlanden. Durch seinen Hintergrund als Kunstsammler und Bankier verfügte der Baron über weltweite Verbindungen. Dem Rijksmuseum und dem Stedelijk Museum in Amsterdam schenkte der Baron unter anderem Stücke wie Gemälde, antike Möbel, Wandteppiche und Gebrauchsgegenstände.
In seinem Zandvoorter Strandhaus empfing er zahlreiche internationale Gäste. So war der ehemalige deutsche Kaiser Wilhelm II. ein regelmäßiger Gast, ebenso wie Adelsfamilien aus Deutschland. Auch Persönlichkeiten aus der Kunstwelt besuchten den Baron, wenn er sich in Zandvoort aufhielt. Im Jahr 1935 war sogar Dr. O. Meißner, damals deutscher Staatssekretär und 1938 Staatsminister und Chef der Präsidialkanzlei, Gast des Barons, und auch aus der deutschen Industrie gab es Personen, die den Baron in Zandvoort besuchten.